Am Abend des 2. Februar 2026 begann für die Schüler der Abschlussklassen 8A und 8M eine ereignisreiche Reise nach Brüssel, dem Herzen der europäischen Union. Mit dem Nachtzug fuhren wir vom Salzburger Hauptbahnhof aus nach Brüssel Midi, wobei wir erst mit einer über fünfstündigen Verspätung ankamen. Vor der dortigen Ankunft erhielt jeder morgens im Zug ein Heißgetränk wie beispielsweise Kakao, Kaffee oder Tee und eine Semmel mit Aufstrich.
Verspätet und dementsprechend erledigt standen aber kurz nach der Ankunft bereits die ersten Aktivitäten auf dem Programm. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel begaben wir uns in die Altstadt, um dort verschiedene Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise Manneken Pis, das Königshaus und das Rathaus zu erkunden. Anschließend besuchten wir den Wolf food market, ein multikulturelles Restaurantkonzept gelegen am Fossé aux Loups – übersetzt Graben bei (den) Wölfen – und erhielten daraufhin die Möglichkeit, eigenständig noch ein wenig die Stadt zu erkunden.
Am nächsten Morgen, nach einer erholsamen Nacht im Hotelzimmer, ging es für uns zum Rat der EU, in welchem uns von Jonas Bodensohn ein Überblick über die europäischen Institutionen und deren wichtigste Aufgabengebiete gegeben wurde. Nach einer zweistündigen Pause, in der wir die Zeit sinnvoll nutzten, um die berühmt berüchtigten Pommes Frites bei Maison Antoine zu essen, besuchten wir die Ständige Vertretung Österreichs, in welcher wir einen weiteren Vortrag über die vier EU-Organe und schließlich mit einem Quiz beendet wurde.
In weiterer Folge machten wir uns auf den Weg zum Atomium, das man aber aufgrund einer andauernden Baustelle nur von außen bestaunen konnten. Den Abend im Anschluss zu unserem Tagesprogramm haben viele damit verbracht, kulinarische Spezialitäten zu testen oder die zahlreichen Geschäfte und Shoppingmalls der Stadt aufzusuchen.
Für den letzten Tag in Brüssel standen der Besuch des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission auf dem Programm. Vor allem die Besichtigung des Parlaments samt seiner beeindruckenden Größe ließ viele von uns staunen. Nach einem abschließenden zweistündigen Vortrag ging es für uns rasch zurück ins Hotel, ehe wir von dort aus mit unseren Koffern und anderen Gepäckstücken zum Bahnhof Brüssel Midi fuhren, wo wir auf den Zug für die Rückreise zurück nach Salzburg warteten. Nach dem Einfahren des Zuges in den Bahnhof drängten wir uns nacheinander, wie auch schon bei der Hinfahrt, in die eigentlich viel zu kleinen Schlafkabinen. Glücklicherweise verging die Nacht, anders als auf der Hinfahrt, für die meisten wie im Fluge.
So trafen wir nach etwa 13 Stunden Fahrt mit einer dreistündigen Verspätung am Salzburger Hauptbahnhof ein, womit auch unsere aufregende und erlebnisreiche Brüssel-Reise zu Ende ging.
Ralph Quinto & Franjo Fenning, 8M




